Predigt mit Wort und Musik

Gut 120 Teilnehmer nahmen am Sonntag, den 29. September 2013 am Gästegottesdienst in der Gemeinde Borna teil. Anlass war das 150-jährige Jubiläum der Neuapostolischen Kirche.

Vor dem Beginn des Gottesdienstes wurde der Kurzfilm zur Geschichte der Kirche gezeigt, der auch vor dem Pfingstgottesdienst zu sehen gewesen war.

Dem Gottesdienst legte Gemeindevorsteher Evangelist Udo Wickschrat das Bibelwort aus Apostelgeschichte 19,2 zugrunde:

„Zu denen sprach er: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben noch nie gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.“

In seiner Predigt sprach der Evangelist von einem Gott, der sich den Menschen unterschiedlich erschließe, aber allen Menschen helfen wolle. Dazu habe Gott den Heiligen Geist gegeben, der zwar unsichtbar und oftmals nicht wahrnehmbar wirke, aber die Gedanken der Menschen lenken könne. Am Ende der Predigt wies Udo Wickschrat auf die Wiederkunft Jesu Christi hin, die von den Gläubigen erwartet werde. In der Neuapostolischen Kirche liegt ein besonderer Schwerpunkt auf diesem Glauben. Im Anschluss an die Predigt, die üblicherweise frei gesprochen wird, schließt sich im Gottesdienstablauf dieser Glaubensgemeinschaft die Freisprache von den Sünden an. Zur Einstimmung darauf zitierte der Gemeindeleiter einen bekannten Ausspruch: „Wer urteilt kann irren, wer vergibt, irrt nie.“ Danach feierten die Gottesdienstteilnehmer gemeinsam das Heilige Abendmahl, zu dem alle eingeladen waren, die christlich getauft sind und sich zu Jesus Christus bekennen.

Auch die Musiker der Gemeinde gestalteten den Gottesdienst mit. Gewohnt souverän dirigierte Gemeindedirigentin Anja Seifferth den gemischten Chor. Auch der Kinderchor, ein Männer-Doppelquartett und verschiedene Instrumente kamen im Gottesdienst zum Einsatz. Vor dem Beginn des Gottesdienstes hatten Tina Stephan und ihr Bruder Tobias zur Einstimmung das bekannte Lied „Lean on me“ auf ihren Saxophonen gespielt. Nach gut einer Stunde sangen alle Anwesenden am Ende des Gottesdienstes gemeinsam den Choral „Nun danket alle Gott“, begleitet von allen Instrumenten.